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Der KI-Readiness-Check: Was wir uns anschauen

7 Min. Lesezeit

Wir starten kein Projekt ohne den KI-Readiness-Check. Er ist kostenlos und unverbindlich: ein geführtes Videogespräch von 45 bis 60 Minuten mit Dr. Lars Holldorf persönlich. Danach erhalten Sie einen Readiness-Score als klare Zahl und einen schriftlichen Report, den wir in einem zweiten Termin mit Ihnen besprechen. Am Ende steht eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie lautet: Für KI ist es noch zu früh, fangen Sie bei den Daten an.

Warum dieser Schritt so wichtig ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen. KI ist in der Breite der deutschen Wirtschaft angekommen, aber viele Unternehmen zögern noch, und das aus nachvollziehbaren Gründen.

Warum wir erst hinschauen und dann bauen

Die häufigsten Hürden sind nicht technisch. Laut Statistischem Bundesamt nennen Unternehmen, die KI erwogen, aber nicht eingeführt haben, neben fehlendem Wissen vor allem Unklarheit über die rechtlichen Folgen (62 Prozent), Bedenken beim Datenschutz (60 Prozent) und Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit oder Qualität der Daten (44 Prozent). Genau diese Punkte klären wir im KI-Readiness-Check.

Und auch wer schon angefangen hat, erlebt Überraschungen. Ein Drittel der Unternehmen, die KI nutzen, berichtet von deutlich höheren Kosten als erwartet. Gleichzeitig sagen 45 Prozent, dass interne Prozesse spürbar schneller geworden sind. Der Unterschied liegt oft in der Vorbereitung: in der Frage, ob man an der richtigen Stelle anfängt.

Wie das Gespräch abläuft

Der KI-Readiness-Check ist ein geführtes Videogespräch mit Dr. Lars Holldorf. Er stellt die Fragen, Sie erzählen aus Ihrem Alltag. Das Gespräch dauert 45 bis 60 Minuten. So läuft es ab, und so geht es danach weiter:

  • Die ersten zehn Minuten: Sie erzählen, was Sie herstellen, welche Händler Sie beliefern und warum Sie sich gerade jetzt mit KI beschäftigen.
  • Dann etwa 25 bis 30 Minuten: Wir gehen gemeinsam die vier Bereiche Daten, Prozesse, Team und Technik durch. Dazu gleich mehr.
  • Die letzten zehn bis zwanzig Minuten: Wir sortieren, was wir gehört haben, und sagen Ihnen direkt, wo wir den größten Hebel sehen.
  • Nach dem Gespräch: Sie erhalten einen schriftlichen Report mit Ihrem Readiness-Score.
  • Im zweiten Termin: Wir stellen Ihnen die Ergebnisse vor, besprechen sie mit Ihnen und nennen den Kostenrahmen für die Umsetzung.

Die vier Bereiche, die wir uns anschauen

Der KI-Readiness-Check ist eine IST-Analyse: Wir schauen uns an, wie Ihr Unternehmen heute arbeitet, und zwar in vier Bereichen.

  • Daten: Wo liegen Spezifikationen, Konditionen und Absatzzahlen heute, in welcher Qualität und mit welchen Zugriffsrechten?
  • Prozesse: Welche wiederkehrenden Arbeiten kosten im Innendienst, in der Qualitätssicherung oder in der Betreuung der großen Handelskunden (Key Account) am meisten Zeit?
  • Team: Wer würde ein neues Werkzeug tatsächlich täglich nutzen, und wer muss überzeugt werden?
  • Technik: Welche Software ist im Einsatz, vom ERP über das Spezifikationsmanagement bis zu den Portalen der Händler, und wie gut lässt sie sich anbinden?
Neun leere gelbe Haftnotizen an einer grauen Wand, eine Hand klebt die letzte auf
Am Anfang stehen Fragen, keine Software: Wo geht im Alltag Zeit verloren?Foto: Unsplash

Daten: Wo liegt was?

Wir fragen nicht nach einer perfekten Datenlandschaft, die hat kaum jemand. Wir wollen verstehen, wo die wichtigen Informationen heute liegen: im ERP, in der Buchhaltung, in Excel-Dateien, in E-Mail-Postfächern oder auf einem Netzlaufwerk. Und wir fragen, wie verlässlich sie sind. Gibt es eine Kundennummer, die überall gleich ist? Wer pflegt die Artikelstammdaten? Wie viele Versionen der Preisliste sind im Umlauf?

Prozesse: Wo geht Zeit verloren?

Hier geht es um den Alltag. Welche Fragen werden jeden Tag mehrfach gestellt? Welche Berichte werden von Hand zusammenkopiert? Welche Dokumente werden gelesen, obwohl nur drei Stellen darin wichtig sind? Die besten Ansatzpunkte sind oft unspektakulär: der Innendienst, der jede Woche dieselben Spezifikationen heraussucht, oder der Vertrieb, der vor jedem Jahresgespräch Zahlen aus drei Systemen zusammenträgt.

Team: Wer nutzt es wirklich?

Das beste Werkzeug bringt nichts, wenn es niemand öffnet. Deshalb fragen wir früh, wer die ersten Nutzer:innen wären, wie viel Zeit sie neben Tagesgeschäft, Audits und Saisonspitzen für eine Einführung haben und welche Vorbehalte es gibt. Skepsis ist dabei kein Hindernis, sondern wertvoll: Wer kritisch fragt, findet die Schwachstellen, bevor sie teuer werden.

Technik: Was lässt sich anbinden?

Zuletzt geht es um die Software, die bei Ihnen im Einsatz ist: vom ERP über das Spezifikationsmanagement bis zu den Portalen der Händler. Wir fragen, wie gut sich diese Systeme anbinden lassen. Gibt es eine dokumentierte Schnittstelle, oder kommen die Daten nur als Export heraus? Moderne Software ist dabei keine Voraussetzung. Wichtig ist zu wissen, woran eine Lösung später angeschlossen wird, damit niemand Zahlen von Hand übertragen muss.

Warum die Antwort manchmal „noch nicht“ lautet

Häufig zeigt sich, dass der größte Hebel gar keine KI ist, sondern ein Dashboard, das drei Excel-Dateien ersetzt, oder ein CRM, das der Vertrieb wirklich pflegt. Manchmal ist es die KI Zentrale mit einer gut gepflegten Wissensbasis. Und manchmal müssen zuerst die Daten aufgeräumt werden, bevor irgendein Werkzeug sinnvoll ist.

Das sagen wir dann auch so. Ein KI-Projekt auf einer schlechten Datengrundlage kostet Geld und Vertrauen, und beides ist später schwer zurückzugewinnen. Lieber drei Monate später mit einer sauberen Grundlage starten als heute mit einem Projekt, das niemand nutzt.

Eine Person steht vor einem Bildschirm und spricht zu einer Gruppe, die in einem hellen Büro sitzt
Ehrliche Fragen, eine klare Zahl und am Ende eine Empfehlung, auch wenn sie „noch nicht“ lautet.Foto: Unsplash

Das Ergebnis: Score, Report und Kostenrahmen

Nach dem Gespräch erhalten Sie Ihren Readiness-Score, eine klare Zahl dafür, wie bereit Ihr Unternehmen für KI ist. Dazu kommt ein schriftlicher Report. Er zeigt, wo Ihr Unternehmen heute steht, welche Anwendungsfälle sich lohnen, sortiert nach Nutzen und Aufwand, und was Sie zuerst tun sollten. Kein Foliensatz mit fünfzig Seiten, den niemand liest, sondern eine Grundlage für Ihre Entscheidung.

In einem zweiten Termin stellen wir Ihnen die Ergebnisse vor, besprechen sie mit Ihnen und nennen den Kostenrahmen für die Umsetzung. Danach entscheiden Sie in Ruhe und ohne Verpflichtung, ob Sie das Vorhaben umsetzen, mit uns oder ohne.

Für wen sich der Check lohnt

Am meisten bringt der KI-Readiness-Check Unternehmen, die spüren, dass sich etwas ändern muss, aber noch nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Typische Auslöser: Das Team kopiert jede Woche Zahlen aus mehreren Systemen zusammen. Einzelne Kolleg:innen nutzen bereits private KI-Werkzeuge, und niemand weiß genau, was dort hineinkopiert wird. Oder ein Händler fragt im Lieferantenfragebogen, wie Sie mit KI umgehen, und es gibt noch keine Antwort. Und wer schon ein klares Projekt mit fertigem Konzept hat, prüft mit dem Check, ob Daten, Prozesse, Team und Technik dafür bereit sind, bevor die Umsetzung beginnt.

Was der Check nicht ist

Der KI-Readiness-Check ist kein verkapptes Verkaufsgespräch und kein Audit, bei dem Sie gut abschneiden müssen. Auch der Readiness-Score ist kein Zeugnis, das man bestehen muss, sondern ein ehrlicher Ausgangspunkt: Er zeigt, wo Sie heute stehen, damit klar wird, was als Nächstes sinnvoll ist. Es geht nicht darum, ob Ihre Datenablage modern genug ist. Wir wollen verstehen, wie Sie heute arbeiten, damit die Empfehlung zu Ihnen passt und nicht zu einer Folie aus einem Beratungshandbuch. Deshalb ordnet der Report die Möglichkeiten nach Nutzen und Aufwand, und der erste Schritt sollte sich in wenigen Wochen umsetzen lassen.

Vorbereiten müssen Sie nichts

Für den KI-Readiness-Check entsteht Ihnen kein Vorbereitungsaufwand. Sie müssen keine Unterlagen zusammenstellen, Dr. Lars Holldorf führt Sie durch das Gespräch und stellt die Fragen. Wer mag, kann vorher kurz über diese Punkte nachdenken, nötig ist das aber nicht:

  • Welche drei Aufgaben kosten Ihr Team jede Woche am meisten Zeit?
  • Welche Systeme sind im Einsatz, vom ERP bis zur wichtigsten Excel-Datei?
  • Wer sollte beim Gespräch dabei sein, idealerweise jemand aus der Geschäftsführung und jemand aus dem Tagesgeschäft?
  • Gibt es Vorgaben von Datenschutz, IT oder Ihren Handelspartnern, die wir kennen sollten?

Alles Weitere klären wir gemeinsam, in 45 bis 60 Minuten und ohne Verkaufsgespräch.

So buchen Sie den KI-Readiness-Check

Den kostenlosen und unverbindlichen KI-Readiness-Check buchen Sie telefonisch unter 0221 677846-0 oder online unter simplona.de/rc.

Quellen

  1. Destatis, 2025 (öffnet in neuem Tab)
  2. Bitkom Research, 2025 (öffnet in neuem Tab)
  3. Bitkom, 2026 (öffnet in neuem Tab)